Medien-Studie 2010: Börsen-Zeitung ist für Small & Mid Cap Analysten und Investoren die Nr. 1 bei Qualität und Einfluss

Die Börsen-Zeitung genießt in puncto Qualität und Einfluss den besten Ruf, das Handelsblatt ist die meistgelesene Tageszeitung in der deutschen Small und Mid Cap Investment Community.

Das ergibt eine von der Kommunikationsberatung IR.on AG durchgeführte Studie zur Bewertung der bedeutendsten Finanz-und Wirtschaftsmedien im Marktsegment für kleine und mittelgroße börsennotierte Gesellschaften. Von den insgesamt 40 Teilnehmern sind 20 institutionelle Investoren und 20 Finanzanalysten, deren Anlage- respektive Analyseschwerpunkt auf Aktien aus der zweiten Reihe liegt.

Insgesamt verwalten die befragten Investoren ein in Aktien angelegtes Vermögen von mehr als 120 Mrd. EUR. Die 20 interviewten Finanzanalysten von Banken und unabhängigen Researchhäusern decken ein Spektrum von mehr als 1.000 Nebenwerten ab.

Deutsche Small und Mid Cap Unternehmen werden in den bedeutenden Finanz- und Wirtschaftsmedien nur bedingt berücksichtigt, woraus eine im Vergleich zu Blue Chips geringere Wahrnehmung im Kapitalmarkt resultiert. Doch welche Medien werden von den auf Nebenwerte spezialisierten Investment Professionals überhaupt genutzt und wie weit reicht ihr Einfluss?

Die im August 2010 durchgeführte Befragung der IR.on AG kommt zu dem Ergebnis, dass auch im Internet-Zeitalter die Tageszeitung zur täglichen Pflichtlektüre aller Teilnehmer zählt. Das Handelsblatt erhielt mit 65 Prozent die meisten Nennungen bei den aus beruflichen Gründen regelmäßig genutzten Medien, gefolgt von der Financial Times Deutschland (60 Prozent), der Börsen-Zeitung (55 Prozent) und der Frankfurter Allgemeine Zeitung (38 Prozent).

Auch beim Einfluss auf die Investitionsentscheidung und die Analysen der befragten Small und Mid Cap Professionals führt die Börsen-Zeitung das Ranking an.

Bei der Beurteilung der Medien im Hinblick auf die Qualität der Berichterstattung zeichnete sich die Börsen-Zeitung durch die Bestnote von 1,63 aus und landete vor den wesentlich auflagenstärkeren Titeln Frankfurter Allgemeine Zeitung (1,80) und Handelsblatt (1,84). Unter den Nachrichtendiensten, die im Tagesgeschäft der Analysten und Investoren die größte Bedeutung einnehmen, führt in puncto Qualität Bloomberg das Feld an, gefolgt von Dow Jones und Reuters. Beste Note in der Kategorie Wirtschafts- und Anlegermagazine erhielt das Manager Magazin, wenn gleich dessen Einfluss auf die Small & Mid Cap Finanz-Szene als sehr gering eingestuft wird.

Auch beim Einfluss auf die Investitionsentscheidung und die Analysen der befragten Small und Mid Cap Professionals führt die Börsen-Zeitung das Ranking an. Die aufgrund ihrer geringen Auflage häufig unterschätzte Tageszeitung erreichte 82 von 100 möglichen Punkten. Knapp dahinter folgen das Handelsblatt (78 Punkte) und die Financial Times Deutschland (74 Punkte). Einflussreichster Nachrichtendienst für die Small und Mid Cap Community ist die Deutsche Presseagentur dpa (66 Punkte), wichtigste Meinungsmacher unter den Magazinen -wenngleich mit mäßigen Qualitätswerten - sind Börse Online (64 Punkte), Der Aktionär (62 Punkte) und Euro am Sonntag (61 Punkte).

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Dariusch Manssuri
IR.on Aktiengesellschaft
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